Illmitz und seine kulinarischen Vorzüge am Ostufer des Steppensees

Dass man im Burgenland gut essen und trinken kann, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Dass es am Neusiedler See ausgezeichnete Weine gibt, ist auch nicht neu. Was aber macht die Speisen so vorzüglich und den Wein so weltmeisterlich? In Illmitz wird dem Genießer klar – es sind die Menschen, die hier, eingebettet zwischen Neusiedler See und Nationalparkgebiet, täglich alles geben, um im Einklang mit der Natur kulinarisch auf Meisterniveau zu zaubern.

Tisch mit Glas Wein und Fisch am Teller

Speck grillen über offenem Feuer mit Blick auf eine Pferdekoppel, feinste Speisen bei ausgezeichneten Genusswirten genießen oder Weltmeisterweine verkosten - Illmitz ist von seiner Größe her recht überschaubar, aber das Angebot für Genießer scheint unendlich. Fisch aus dem See, Gemüse aus der Gemüsekammer im Seewinkel, Fleisch vom Graurind oder dem Mangalitzaschwein, gesundes Wasser aus dem ortseigenen Brunnen und Weine, die im internationalen Vergleich Bestnoten erzielen.

Sicher ist, dass die Menschen hier fleißig sind und in einer gesegneten Landschaft leben. Der Boden ist fruchtbar, das Klima warm, angenehm, der Steppensee hilft mit seinem Mikroklima und schafft feinste Bedingungen für das Wachstum der Trauben. Eine Portion Vision und Mut gehören natürlich auch dazu. Hier wurde schon immer fleißig gearbeitet, egal ob im Weinbau, der Gastronomie, der Landwirtschaft oder im Tourismusbereich. Betriebe werden an die nächste Generation übergeben, Wissen weitervermittelt, Philosophien passen sich dem Zeitgeist an. Die Menschen hier sind freundlich, hilfsbereit, tüchtig und haben auch die nötige Gelassenheit, um die Jahreszeiten mit all ihren Vor- und Nachteilen arbeiten zu lassen. Jeder Monat hat seine Aufgaben, egal ob im Weinbau oder der Zimmervermietung.

Weingarten im Winter, drei Männer bei der Arbeit am Rebstock.

Im Winter ist es eher ruhig, hier wird alles fit gemacht für die kommende Saison. Nur in den Weingärten wartet in den Wintermonaten ein wenig Arbeit. Vor allen an den besonders kalten Wintertage. Dann werden die Beeren für den Eiswein gelesen. Minus 8 Grad – die Trauben müssen gefroren gelesen werden, nur so gelingt der goldene süße Saft.

Es sind aber nicht nur Trockenbeerenauslese, Ausbruch und Süßweine, die international überzeugen, auch klassische Rot- und Weißweine finden bei den Einheimischen wie auch bei den Gästen großen Zuspruch.

Viele Auszeichnungen werden Jahr für Jahr von Illmitzer Winzerfamilien eingeholt – ein Ansporn, auch im kommenden Jahr das Beste zu geben. Der Boden in Illmitz und Umgebung ist fruchtbar und perfekt für das Gedeihen der Trauben. Gepaart mit dem Klima in der Region Neusiedler See und dem Fleiß der Weinbauern entsteht eine tolle Basis für beste Tropfen. Diese werden teils online, ab Hof oder auch in den Vinotheken der Region angeboten.

Als Tipp für Urlauber und Kulinarikfreunde gilt Martini, die Zeit um den 11. November.

Zu Ehren des Schutzpatrons Hl. Martin werden um diese Zeit die Keller aufgesperrt und man darf verkosten und genießen. Auf den Speisekarten findet man neben dem berühmten Martinigansl feinste regionale Köstlichkeiten, hungern muss hier keiner. Am besten bucht man ein nettes Zimmer und genießt ein paar schmackhafte Tage in diesem wunderbaren Ort.

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